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Knackemölle - ähh Knagemölle

Hier kommt er, der Bericht zum Wochenendkurs Fliegenfischen am fließenden Gewässer:

Schon mal vorab, das hat sich wirklich gelohnt.

Nachdem ElForello und ich ja schon im letzten Jahr den eher theoretischen Teil in Kiel absolviert hatten, ging es an die Konge Au nach Dänemark. Hierhin führt Jan Knutsen seine willigen Schüler.
Wir also hin und siehe da, absolue Stille, nur Vogelgezwitscher und wir beiden Vollschneider. Gefischt wurde zwei Tage. Wir haben natürlich gleich eine (wie heißt das noch?) competition gemacht.

Es war herrlich, vormittags am Fluß, mittag lecker grillen + Mittagsschlaf und nachmittag
nochmal fischen. Und jetzt kommt es: wir haben sogar Fische gefangen! (beachtet bitte den Plural von Fisch!)
Das ganze ging 4:4 aus. Obwohl moralisch ElForello im Vorteil ist - das gebe ich ungern zu,  aber er hatte eine Forelle am Haken, die ihm kurz vor der Landung entwichen ist. Hätte er sie mitgezählt, ich hätte nichts gemerkt…
Zugegebener Maßen waren bei uns nur untermaßige Forellen dabei, aber das spielte keine große Rolle. Die Fische haben wir sowieso wieder in die Konge gesetzt. Die Konge Au scheint sehr naturbelassen zu sein. Da kann ich zumindest von dem Teil sagen, den wir abgelaufen haben.

Während der zwei Tage haben wir gelernt mit der Nymphe, der Nass- und der Trockenfliege zu fischen. Eigentlich hatten wir uns auf den Schlupf der Maifliege gefreut. Und somit auch auf das Fischen mit der Trockenfliege. Die große Masse der Fliegen bleib jedoch aus, was aber unserer Stimmung keinen Abbruch tat. Gefangen haben wir auf unterschiedliche Köder. Bei mir schienen die Klassiker am erfolgreichsten zu sein: mit der Alexandra habe ich die erste gefangen, dann noch mit einer Goldkopfnymphe, mit einer Montana und einer typische schwimmenden Maifliege.

Am letzten Tag war es recht windig und das Werfen war entsprechend schwierig. Und zum Schluss waren wir doch sehr erledigt und aber auch sehr begeistert.

Euer Fliegluu.

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